Grußwort der Generalsekretärin Dr. Jutta Lang

 

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 23. Führungslehrgangs,

Wie die Zeit vergeht. Ich erinnere mich noch wie heute an unsere gemeinsame Brüssel-Woche, von morgens bis abends Programm, echtes Brüssel-Regen-Wetter, die äußerst engagierte Betreuung durch Herrn Peveling und Frau Flieger von der Landesvertretung Baden-Württemberg, und für mich das Highlight: Unser Gespräch mit Kommissar Günther Oettinger.

Jeder Führungslehrgang ist anders und wird geprägt von den einzigartigen Persönlichkeiten, die sich unter dem Dach der Führungsakademie zusammenfinden. Sie lachen, lernen, streiten, experimentieren, singen, motzen, sägen, planen, moderieren, büffeln, reisen… und verändern die Welt.

Die Führungsakademie versteht sich in diesem Veränderungsprozess als Wegbereiter und Begleiterin. Unsere Angebote sollen Anstöße für Entwicklung und Handreichungen zur Umsetzung aufzeigen. Die  Eroberung  neuer Optionen und das Ausprobieren im konkreten Tun verbleiben dabei immer in der Verantwortung jedes Einzelnen. Jeder Führungslehrgang hinterlässt dabei auch Spuren in der Führungsakademie und bereitet den Boden für die nächsten Generationen.

Für mich war und ist der 23. Führungslehrgang daher ein ganz besonderer.

Gemeinsam haben wir im Januar 2017 gestartet, Sie als TeilnehmerInnen und ich als neue Generalsekretärin. Gemeinsam ist uns auch, dass wir die Chance hatten, den Führungslehrgang „alter Schule“ in all seinen Facetten und Möglichkeiten auszuprobieren und erleben zu können. Ein bis ins Detail ausgetüfteltes Programm, vielfach erprobt, voller Highlights und Events, die kaum noch zu toppen sind.

Mit meinem Amtsantritt verbunden war der Auftrag aus dem Aufsichtsrat an die Führungsakademie, den Führungslehrgang grundlegend zu überarbeiten. Die Hauptstoßrichtung des Veränderungsprozesses war die Sicherung einer zukunftsfähigen Führungskräfteentwicklung und eine bessere Integration der unterschiedlichen Interessenlagen. Neben der Berücksichtigung des Aspekts der  Vereinbarkeit mit Familie und Privatleben sollte auch eine weitergehende Verzahnung der Ressort-spezifischen Personalplanung und -entwicklung mit der individuellen Karriereplanung realisiert werden.

Im Mai 2017 haben wir dazu gemeinsam eine Reise angetreten, die aus meiner Sicht nicht hätte spannender verlaufen können. In einem zweitägigen Design-Thinking-Workshop bei SAP in Walldorf haben wir die Grundzüge für zukünftige Führungslehrgänge erarbeitet. In den darauf folgenden Wochen und Monaten und im Rahmen vielfacher Abstimmungsrunden mit den Ressorts – unseren Kunden – hat der 23. Führungslehrgang keine Chance ungenutzt gelassen, sich einzubringen, weiterzudenken und als Multiplikatoren für den neuen Ansatz Mitstreiter und Mistreiterinnen zu gewinnen.

Im November ist die Neukonzeption im Aufsichtsrat verabschiedet worden, Anfang 2018 entscheidet das Kabinett. Und im Herbst 2018 ist es dann soweit, der 24. Führungslehrgang geht dann an den Start.

Sie haben uns und ganz besonders auch mich auf einer ganz entscheidenden Etappe tatkräftig unterstützt und begleitet.

Dafür danke ich Ihnen ganz herzlich im Namen des Vorstandes, des Lehrgangsleiters Matthias Schmitt und der ganzen Führungsakademie!

Machen Sie Ihren Weg, machen Sie den besonders gut, denn wir wollen stolz auf Sie sein – und bleiben Sie uns auch weiterhin gewogen.

Ihre Jutta Lang